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Bremsen

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Funktionierende Bremsen sind die wichtigste Sicherheitskomponente Ihres Fahrzeugs.

Das Bremssystem ist direkt für Ihre Sicherheit und die Ihrer Mitfahrer verantwortlich. Verschlissene Bremsbeläge oder verrostete Bremsscheiben verlängern den Bremsweg erheblich — im Ernstfall sind es die Meter, die über einen Unfall entscheiden. Typische Warnsignale wie Quietschen, Vibrieren beim Bremsen oder ein weiches Bremspedal sollten Sie niemals auf die lange Bank schieben.

Die Bremsanlage besteht aus Bremsbelägen, Bremsscheiben oder -trommeln, Bremssätteln, Bremsleitungen und der Bremsflüssigkeit. Alle diese Komponenten unterliegen dem Verschleiß und müssen regelmäßig geprüft und rechtzeitig ersetzt werden. Der Wechsel von Bremsbelägen gehört zu den Arbeiten, die viele erfahrene Schrauber selbst durchführen — allerdings nur mit dem nötigen Fachwissen und den richtigen Werkzeugen. Bei Unsicherheit gilt: Lieber einmal zu viel zur Werkstatt als einmal zu wenig.

Wichtige Fakten
  • Bremsbeläge alle 30.000–70.000 km prüfen (Verschleiß hängt vom Fahrstil ab)
  • Bremsscheiben bei sichtbaren Rillen oder Dickenunterschreitung sofort wechseln
  • Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre oder bei feuchtem Pedal wechseln (Hygroskopie beachten)
  • ABS-Warnleuchte ernst nehmen — ABS schützt in kritischen Situationen
  • Beide Bremsbeläge einer Achse immer gleichzeitig wechseln (niemals nur eine Seite)
  • Einbremsen neuer Bremsbeläge nicht vergessen — schont Material und verbessert Wirkung
DIY-Tipps
  • Restdicke der Bremsbeläge durch die Felge sichtbar prüfen (mind. 3 mm Rest)
  • Bremsflüssigkeit mit Tester-Streifen auf Feuchtigkeitsgehalt prüfen
  • Bei erfahrenen Schraubern: Bremsbeläge selbst wechseln spart 80–150 Euro pro Achse
  • Nach Regenfahrten einmal kräftig bremsen, um Rostbelag von den Scheiben zu entfernen
Wann zur Werkstatt?

Sofort zur Werkstatt bei: Quietschen oder Schleifen beim Bremsen, Vibrieren des Lenkrads beim Bremsen, weichem oder tiefem Bremspedal, seitlichem Ziehen beim Bremsen, leuchtender ABS- oder Bremsenwarnleuchte. Diese Symptome sind akute Sicherheitsprobleme — fahren Sie nicht weiter.

Häufige Fragen zu Bremsen

Bremsbeläge sollten gewechselt werden, wenn die Restdicke des Belags unter 3 mm liegt. Die meisten Hersteller empfehlen eine Prüfung spätestens alle 20.000 km oder bei der jährlichen Inspektion. Bei aggressivem Fahrstil oder häufigem Stadtverkehr können Beläge schon nach 20.000–30.000 km verschlissen sein. Qualitativ hochwertige Beläge halten oft 60.000–80.000 km.

Quietschen beim Bremsen hat verschiedene Ursachen: Verschlissene Bremsbeläge (Warnanzeiger ist angesprungen), Rost auf den Bremsscheiben nach dem Stehen (harmlos, verschwindet nach ein paar Bremsungen), Staub oder Schmutz auf den Belägen, oder qualitativ minderwertige Nachrüst-Beläge. Wenn das Quietschen dauerhaft anhält, sollten Sie die Bremsen prüfen lassen.

Bremsflüssigkeit sollte alle 2 Jahre unabhängig von der Fahrleistung gewechselt werden. Sie ist hygroskopisch (zieht Wasser aus der Luft) und verliert dadurch ihren Siedepunkt. Feuchte Bremsflüssigkeit kann beim starken Bremsen (z.B. am Berg) verdampfen und zu Bremsversagen führen. Ein Feuchtigkeitstest ist einfach und günstig.

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    Funktionierende Bremsen sind die wichtigste Sicherheitskomponente Ihres Fahrzeugs.

    Das Bremssystem ist direkt für Ihre Sicherheit und die Ihrer Mitfahrer verantwortlich. Verschlissene Bremsbeläge oder verrostete Bremsscheiben verlängern den Bremsweg erheblich — im Ernstfall sind es die Meter, die über einen Unfall entscheiden. Typische Warnsignale wie Quietschen, Vibrieren beim Bremsen oder ein weiches Bremspedal sollten Sie niemals auf die lange Bank schieben.

    Die Bremsanlage besteht aus Bremsbelägen, Bremsscheiben oder -trommeln, Bremssätteln, Bremsleitungen und der Bremsflüssigkeit. Alle diese Komponenten unterliegen dem Verschleiß und müssen regelmäßig geprüft und rechtzeitig ersetzt werden. Der Wechsel von Bremsbelägen gehört zu den Arbeiten, die viele erfahrene Schrauber selbst durchführen — allerdings nur mit dem nötigen Fachwissen und den richtigen Werkzeugen. Bei Unsicherheit gilt: Lieber einmal zu viel zur Werkstatt als einmal zu wenig.

    Häufige Fragen zu Bremsen

    Wann müssen Bremsbeläge gewechselt werden?

    Bremsbeläge sollten gewechselt werden, wenn die Restdicke des Belags unter 3 mm liegt. Die meisten Hersteller empfehlen eine Prüfung spätestens alle 20.000 km oder bei der jährlichen Inspektion. Bei aggressivem Fahrstil oder häufigem Stadtverkehr können Beläge schon nach 20.000–30.000 km verschlissen sein. Qualitativ hochwertige Beläge halten oft 60.000–80.000 km.

    Warum quietschen meine Bremsen?

    Quietschen beim Bremsen hat verschiedene Ursachen: Verschlissene Bremsbeläge (Warnanzeiger ist angesprungen), Rost auf den Bremsscheiben nach dem Stehen (harmlos, verschwindet nach ein paar Bremsungen), Staub oder Schmutz auf den Belägen, oder qualitativ minderwertige Nachrüst-Beläge. Wenn das Quietschen dauerhaft anhält, sollten Sie die Bremsen prüfen lassen.

    Wie lange hält Bremsflüssigkeit?

    Bremsflüssigkeit sollte alle 2 Jahre unabhängig von der Fahrleistung gewechselt werden. Sie ist hygroskopisch (zieht Wasser aus der Luft) und verliert dadurch ihren Siedepunkt. Feuchte Bremsflüssigkeit kann beim starken Bremsen (z.B. am Berg) verdampfen und zu Bremsversagen führen. Ein Feuchtigkeitstest ist einfach und günstig.