Gut vorbereitet in die Wintersaison zu starten kann Leben retten und teure Schäden verhindern.

Der Winter stellt besondere Anforderungen an Fahrzeug und Fahrer. Winterreifen, ausreichend Frostschutz, eine gut geladene Batterie und richtig eingestellte Scheibenwischer sind keine Komfortfrage — sie sind für die Sicherheit und die Zuverlässigkeit des Fahrzeugs unerlässlich.

Kalte Temperaturen setzen Batterie, Reifen und viele Flüssigkeiten unter Stress. Die Motoröl-Viskosität ändert sich, Gummidichtungen werden spröder, und die Batterie verliert einen erheblichen Teil ihrer Kapazität. Ein regelmäßiger Winter-Check des Fahrzeugs sorgt dafür, dass Sie die kalte Jahreszeit ohne Pannen und Ausfälle überstehen.

Häufige Fragen zu Winterbetrieb

Ab wann sollte ich Winterreifen montieren?

Winterreifen sollten montiert werden sobald die Temperaturen dauerhaft unter 7°C sinken — auch wenn noch kein Schnee liegt. Winterreifen bieten durch ihre spezielle Gummimischung auch auf nasser und kalter Fahrbahn deutlich bessere Haftung als Sommerreifen. Für Deutschland gilt keine gesetzliche Winterreifenpflicht, aber situative Straßenverhältnisse können Winterreifen vorschreiben.

Wie schütze ich meine Batterie im Winter?

Eine schwache Batterie kann im Winter komplett versagen. Maßnahmen: Batterie vor dem Winter laden oder testen lassen (Kapazitätstest!), Kurzfahrten vermeiden (Batterie wird nicht vollgeladen), bei langer Standzeit Erhaltungsladegerät anschließen, und bei älteren Batterien (über 4–5 Jahre) präventiv ersetzen. Im Notfall: Starthilfekabel bereithalten oder ADAC-Mitgliedschaft.

Was tun wenn die Autotür eingefroren ist?

Eingefrorene Türen öffnen mit: Enteiserspray in das Türschloss und auf die Dichtungen, Gummihammer sanft auf die Dichtung klopfen, heißem (nicht kochendem!) Wasser auf Dichtungen — aber Vorsicht vor schnellem Einfrieren. Nicht mit Gewalt reißen — Türdichtungen können einreißen. Prävention: Dichtungen im Herbst mit Silikonspray behandeln.