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Ölwechsel mit Motorreinigung: Was du wissen musst

5 Min. Lesezeit
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Aktualisiert: 02.07.2026

Erfahre hier, wie du bei deinem Auto den Ölwechsel mit einer Motorreinigung kombinierst. Schritt-für-Schritt-Anleitung für mehr Effizienz.

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Ölwechsel mit Motorreinigung: Was du wissen musst

Ein Ölwechsel mit gleichzeitiger Motorreinigung kann helfen, Ablagerungen zu entfernen und die Effizienz deines Motors zu erhöhen. In dieser Anleitung erfährst du die Vorteile und Schritte, um diese Wartung selbst durchzuführen, sowie wichtige Hinweise zu den Kosten und Sicherheitsaspekten.

Was bedeutet das?

Ein Ölwechsel mit Motorreinigung bedeutet, dass du nicht nur das alte Motoröl austauschst, sondern auch spezielle Reinigungszusätze verwendest, die den Motor reinigen sollen. Diese Zusätze helfen, Ablagerungen im Inneren des Motors aufzulösen, die sich über die Zeit durch verbranntes Öl und andere Verunreinigungen gebildet haben können. Diese Ablagerungen können die Effizienz des Motors beeinträchtigen, indem sie den Ölfluss behindern und die Wärmeabfuhr stören, was zu einem übermäßigen Verschleiß der Motorteile führen kann.

Ursachen

Ablagerungen entstehen oft durch fehlerhaftes Verbrennen von Öl, was vor allem bei Kurzstreckenfahrten oder minderwertigem Motoröl der Fall sein kann. Bei Kurzstreckenfahrten erreicht der Motor oft nicht seine Betriebstemperatur, was zu einer unvollständigen Verbrennung des Kraftstoffs und Ansammlung von Rückständen führt. Auch lange Wartungsintervalle oder minderwertiges Öl können zur Bildung dieser Rückstände beitragen, da sie die Bildung von Säuren begünstigen, die wiederum zähflüssige Ablagerungen hinterlassen.

Symptome

Einige Anzeichen, die darauf hinweisen, dass eine Motorreinigung sinnvoll sein könnte, sind erhöhter Ölverbrauch, unregelmäßiger Leerlauf oder ein verringerter Kraftstoffverbrauch. Unregelmäßiger Leerlauf entsteht oft durch verstopfte Ölkanäle, die den Öldruck beeinträchtigen. Auch Leistungseinbußen oder laute Motorgeräusche können auf Ablagerungen hindeuten. Solche Geräusche entstehen meist durch unzureichende Schmierung oder Reibung zwischen stark beanspruchten Teilen.

Kann ich weiterfahren?

In den meisten Fällen kannst du mit leichten Ablagerungen weiterfahren, allerdings kann dies die Lebensdauer und Leistung deines Motors beeinträchtigen. Permanent verstopfte Ölkanäle oder reduzierte Schmierung können zu einem vorzeitigen Defekt kritischer Motorkomponenten führen. Es ist ratsam, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um größere Schäden zu vermeiden.

Was tun?

  1. Voraussetzungen und Werkzeug: Du benötigst einen Ölfilterschlüssel, einen Maulschlüssel zum Ölablass, eine Auffangwanne, neues Motoröl, einen neuen Ölfilter und einen Motorreiniger. Trage Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille. Empfehlenswert ist zudem, ein Reparaturhandbuch deines Fahrzeugmodells zur Hand zu haben, welches spezifische Details zur Ölablassschraube und zum Ölfilter deines Motors enthält.

  2. Vorbereitung: Stelle sicher, dass der Motor warm ist, aber nicht heiß. Schraube den Öldeckel ab und reinige den Bereich um die Ölwanne. Diese Vorsichtsmaßnahme minimiert das Risiko, dass Schmutz in das Motorgehäuse gelangt.

  3. Öl ablassen: Lasse das alte Öl ab, indem du den Ablassschraubenschlüssel verwendest. Achte darauf, dass das Öl vollständig abgelassen wird. Manche Motoren sind mit einem kleinen Ölrückstand selbst bei vollständigem Ölablassen zu rechnen, was die Effektivität der Reinigung beeinflusst.

  4. Motorreiniger einfüllen: Füge den Motorreiniger gemäß den Anweisungen des Produkts hinzu und lasse den Motor für die empfohlene Zeit laufen. Dies kann bis zu 15 Minuten dauern und hilft, die Ablagerungen zu lösen. Empfehlenswert ist, während dieser Zeit den Motor durch vorsichtiges Gasgeben bei etwa 2000 U/min zu betreiben, um die Reinigungswirkung zu verstärken.

  5. Restöl entfernen: Lasse das Restöl ab und wechsle den Ölfilter. Beachte beim Anziehen der neuen Filterdichtungen die Vorgaben des Herstellers. Übermäßiges Anziehen kann zu Schäden führen, während zu lockeres Anziehen Öllecks verursachen kann.

  6. Neues Öl einfüllen: Fülle das neue Motoröl bis zur empfohlenen Menge ein. Verwende dabei ein Trichter, um ein Verschütten zu vermeiden, und vergewissere dich, dass keine Luftblasen im Ölbehälter verbleiben.

  7. Probelauf: Starte den Motor und kontrolliere auf Lecks oder unregelmäßige Geräusche. Führe anschließend eine kurze Probefahrt durch, um sicherzustellen, dass der Motor im optimalen Zustand arbeitet.

Sicherheitshinweise: Arbeite niemals am offenen Kühlsystem bei heißem Motor! Bei Unsicherheit empfehlen wir den Besuch einer Fachwerkstatt. Mehr dazu findest du auch in unserer Anleitung zum Motorölwechsel selbst durchführen.

Kosten

Die Kosten für einen Ölwechsel mit Motorreinigung variieren je nach Fahrzeugmodell und gewähltem Öl. Üblicherweise liegen sie zwischen 50 und 150 Euro. Wenn du die Arbeiten professionell ausführen lässt, kannst du mit 100 bis 200 Euro rechnen. Beachte hierbei, dass hochwertige Motorreiniger und vollsynthetische Motoröle tendenziell teurer sind, jedoch eine höhere Reinigungs- und Schmierleistung bieten können. Langfristig kann diese Investition zu einer Kosteneinsparung führen, indem sie die Lebensdauer der Motorkomponenten verlängert.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte ich eine Motorreinigung durchführen?
Je nach Fahrweise und Ölqualität kann eine Reinigung bei jedem zweiten oder dritten Ölwechsel sinnvoll sein. Überprüfe die Empfehlungen in deinem Fahrzeughandbuch. Besonders bei Fahrzeugen, die häufig für Kurzstrecken genutzt werden oder bei denen eine erhöhte Ablagerungsgefahr besteht, kann eine häufigere Reinigung vorteilhaft sein.

Ist eine Motorreinigung bei jedem Ölwechsel notwendig?
Nicht zwingend. Sie ist besonders bei älteren Fahrzeugen oder nach langen Fahrten mit minderwertigem Öl sinnvoll, um Ablagerungen zu vermeiden. Eine regelmäßige Beurteilung des Motorzustands durch einen Fachmann kann dir helfen zu entscheiden, wann eine zusätzliche Reinigung notwendig ist.

Können alle Motoröle mit Reinigung kombiniert werden?
Nein, du solltest sicherstellen, dass der verwendete Motorreiniger mit deinem Motoröl kompatibel ist. Im Zweifelsfall bieten Herstellerinformationen die beste Orientierung. Lesen der Produktverpackungen oder die Konsultation der Webseite des Herstellers kann helfen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Kann eine falsche Motorreinigung Schaden verursachen?
Ja, bei unsachgemäßer Durchführung oder Verwendung inkompatibler Produkte können Motorteile beschädigt werden. Achte stets auf die korrekte Anwendung und kaufe nur Produkte, die den Spezifikationen deiner Fahrzeugverordnung entsprechen, um mögliche Schäden oder unvorhergesehene Probleme zu verhindern.

Weitere interessante Artikel zu diesem Thema sind Motorrad-Ölwechsel selber machen: Anleitung & Tipps und Seat Ibiza: Ölwechsel selber machen – einfache Anleitung.

Das brauchst du für den Ölwechsel zuhause

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Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte ich eine Motorreinigung durchführen?

Je nach Fahrweise und Ölqualität kann eine Reinigung bei jedem zweiten oder dritten Ölwechsel sinnvoll sein. Überprüfe die Empfehlungen in deinem Fahrzeughandbuch. Besonders bei Fahrzeugen, die häufig für Kurzstrecken genutzt werden oder bei denen eine erhöhte Ablagerungsgefahr besteht, kann eine häufigere Reinigung vorteilhaft sein.

Ist eine Motorreinigung bei jedem Ölwechsel notwendig?

Nicht zwingend. Sie ist besonders bei älteren Fahrzeugen oder nach langen Fahrten mit minderwertigem Öl sinnvoll, um Ablagerungen zu vermeiden. Eine regelmäßige Beurteilung des Motorzustands durch einen Fachmann kann dir helfen zu entscheiden, wann eine zusätzliche Reinigung notwendig ist.

Können alle Motoröle mit Reinigung kombiniert werden?

Nein, du solltest sicherstellen, dass der verwendete Motorreiniger mit deinem Motoröl kompatibel ist. Im Zweifelsfall bieten Herstellerinformationen die beste Orientierung. Lesen der Produktverpackungen oder die Konsultation der Webseite des Herstellers kann helfen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Kann eine falsche Motorreinigung Schaden verursachen?

Ja, bei unsachgemäßer Durchführung oder Verwendung inkompatibler Produkte können Motorteile beschädigt werden. Achte stets auf die korrekte Anwendung und kaufe nur Produkte, die den Spezifikationen deiner Fahrzeugverordnung entsprechen, um mögliche Schäden oder unvorhergesehene Probleme zu verhindern. Weitere interessante Artikel zu diesem Thema sind [Motorrad-Ölwechsel selber machen: Anleitung & Tipps](/wissen/motorrad-oelwechsel-selber-machen-anleitung) und [Seat Ibiza: Ölwechsel selber machen – einfache Anleitung](/wissen/seat-ibiza-oelwechsel-selber-machen-anleitung).

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